Archive for March, 2008

Ein Ring, sie alle zu knechten…

Saturday, March 29th, 2008

Heute morgen brachte die “Päckle-Post” (lach nicht, PLD!) meinen auf ebay erbeuteten Halsring, sogar noch pünktlich (sprich: vor der Reitstunde).

Zugegeben, der Halsring ist nicht für mich, sondern für Jonnypony. Mal wieder ein neues Spielzeug für Pony und Reiter (wir wollen Jonnypony ja immer mal wieder was Neues bieten, damit’s nicht langweilig wird), aber eben nicht nur Spielzeug. Sondern auch eine hervorragende Kontrolle, wie gut Jonnypony auf die reiterlichen Hilfen hört bzw. wie gut und verständlich selbige Hilfen gegeben werden :-) Gerade wenn man - wie mit dem Halsring - mal ohne Zügel reitet, merkt man, wie viel man tatsächlich sonst mit den Zügeln macht und wann man sich auf die Zügelhilfen verlässt.

Dass Jonnypony das Konzept “Halsring” nicht kennt, merke ich schon an den großen Augen, die er kriegt, als ich ihm den Ring am Putzplatz über den Kopf stülpe. Schnell hat Pony auch herausgefunden, wie er das komische Ding wieder loswerden kann. Mal unauffällig den Kopf gesenkt und die Nase am Vorderbein geschubbert, und schon purzelt der Ring wieder nach vorne über die Ponyohren auf den Boden. Beim nächsten Versuch bleibt der Ring wenigstens so lange an Ort und Stelle, bis Jonnypony ordnungsgemäß gesattelt und getrenst auf den Reitplatz geschleppt werden kann.

Damit das Pony sich erst mal an das komische Ding um seinen Hals gewöhnen kann, wird die Stunde ganz normal mit Trense geritten, der Halsring liegt einfach erst mal nur um Ponys Hals und kommt noch nicht zum Einsatz. So ganz geheuer ist dem Pony das Gebaumel am Hals wohl nicht; zumindest am Anfang versucht er (erfolglos), das ungewohnte Ding mit einem herzhaften Kopfschütteln loszuwerden.

Doch Jonnypony scheint sich recht bald an das neue Accessoire gewöhnt zu haben. Den Rest der Stunde ignoriert er den Halsring heldenhaft. Zumindest solange, bis die Zügel dann mal verknotet werden und ich mal anteste, ob das Pony sich auch per Halsring steuern lässt.

Da ich dem Pony gegenüber einen klitzekleinen Wissensvorsprung in der möglichen Anwendungsweise des Halsrings habe, behalte ich die an Burgmar getestet-und-für-halbwegs-brauchbar-befundene Methode der Steuerung bei:

  • Halsring hängt locker am Hals, wenn nichts Außergewöhnliches vom Pony gewünscht wird.
  • Für eine Richtungsänderung wird der Ring am Ponyhals angelegt und drückt das Pony in die gewünschte neue Richtung.
  • Zum Durchparieren oder Rückwärtsgehen wird der Halsring weiter vorne angelegt und zieht den Ponyhals etwas nach hinten.

Die Übergänge und das Durchparieren klappen sogar ohne Halsring - umso besser. Die Richtungsänderung dagegen… Naja. Ist auf jeden Fall noch ausbaufähig. :-D Am Anfang kuckt Jonnypony nur ziemlich verwirrt und läuft weiter geradeaus. Zwischen den Ponyohren erscheint wieder mal ein deutlich sichtbares Fragezeichen: “Was will sie denn jetzt schon wieder? Was? Was? Was?!” Doch zusammen mit der üblichen Gewichtsverlagerung kapiert er recht schnell, was gemeint ist. Ziemlich bald kriegen wir auch ein paar Kringel in der Reitbahn hin. Zwar noch lange nicht akzentfrei, aber das klappt ja auch *mit* Zügel nicht immer so ganz… ;-)

Auch das Rückwärtsrichten funktioniert - zumindest in Verbindung mit dem bekannten Kommando “Zuuuurrrück” - auch einigermaßen. Was heute allerdings noch gar nicht klappen will sind so Späße wie Vor- und Hinterhandwendung und Sidepass. Da laufen die Ponyfüße ziemlich unkoordiniert in beliebige Himmelsrichtungen, und so ganz scheint Jonnypony nicht einzusehen, warum er sich anstrengen und die Übung ordentlich machen soll, wenn man im wahrsten Sinne des Wortes nichts gegen ihn in der Hand hat…

So gesehen ist es nicht verkehrt, die Trense zur Unterstützung noch draufzulassen, damit man doch mal gelegentlich korrigierend in den Zügel greifen kann, um dem Pony deutlicher zu machen, was man gerade von ihm möchte. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis wir “oben ohne” und nur mit Halsring bewaffnet ein ordentliches Pattern oder eine ordentliche Trailaufgabe schaffen…

Cutting für Anfänger

Sunday, March 23rd, 2008

Keine Angst, “Cutting” hat - zumindest in der Westernreiterei - nichts mit Messern und sonstigen scharfen Gegenständen zu tun. Vielmehr geht es darum, ein Rind aus der Herde auszusondern und es daran zu hindern, zum Rest der Herde zurückzulaufen. Sobald das Rind von der Herde getrennt ist, arbeitet das Pferd weitgehend ohne Hilfe des Reiters, sondern schneidet dem Rind selbständig immer wieder den Weg ab, sobald dieses versucht, sich seiner Herde wieder anzuschließen.
Mit Training allein ist es beim Cutting allerdings nicht getan, das Pferd muss schon eine ordentliche Portion “cow-sense” mitbringen, um erfolgreich zu sein. Einige Westernpferde “cutten” beim Freilaufen gerne alles, was ihnen vor die Hufe kommt: Menschen, Hunde, Ziegen, Geflügel…

Nicht so Tough. Obwohl sie zumindest väterlicherseits feinstes Cutting-Blut mitbekommen hat, scheint Tough’s cow-sense noch friedlich zu schlummern. Bei ersten Vorübungen hat sie ihr Frauchen zwar stets aufmerksam beobachtet und auch brav ihren Kopf immer in die Richtung gedreht, in die Beate gelaufen ist. Allerdings hat sie keinerlei Anstalten gemacht, Beate mal den Weg abzuschneiden, oder sich überhaupt einmal in die gleiche Richtung zu bewegen. Stattdessen sah man förmlich das Fragezeichen zwischen den Pferdeohren: “Was macht Frauchen denn jetzt schon wieder für einen Blödsinn?! Bleib halt mal stehen, sonst kriege ich hier noch ein Schleudertrauma…”

Vielleicht darf dann doch Jonnypony mal mit zu einem Rinderkurs; zumindest bisher scheint er wesentlich mehr Spaß an solchen Spielchen zu haben als Tough. :-)

Wie man sich bettet…

Monday, March 10th, 2008

Wie gewöhnt man einem Bauchschläfer ab, auf dem Bauch zu schlafen “weil ungesund”?

Versuch 1: Man nehme ein Seitenschläferkissen.
Ergebnis: Morgens liegt das Seitenschläferkissen vor dem Bett auf dem Boden, ich im Bett auf dem Bauch (meinem eigenen). Merke: Das Knuddelobjekt (z.B. Seitenschläferkissen) sollte irgendwie festgetackert werden, damit ich es nicht einfach aus dem Bett werfen kann.

Versuch 2: Man rolle eine Extra-Decke zur Hälfte zusammen (quasi als Knuddelobjekt und Seitenschläferkissenersatz), lege sich aber auf das nicht zusammengerollte Ende, damit die Decke nicht aus dem Bett geworfen werden kann.
Ergebnis: Eigentlich gar nicht mal so schlecht - hat sogar den positiven Nebeneffekt, dass die Liegefläche durch die zusätzliche Deckenschicht etwas weicher wird (ist ja durchaus erwünscht). Leider ist die halbe Rolldecke nicht so stabil wie das Kissen. Etwas mehr Knuddelvolumen wäre nicht schlecht. Merke: nächstes Mal mehr Decke rollen.

Versuch 3: Die Decke wird komplett zusammengerollt, um das Knuddelvolumen zu erhöhen.
Ergebnis: Morgens aufgewacht, selbstverständlich in Bauchlage, zugedeckt mit der (kleineren) Extra-Decke, die normale (übergroße) Decke aus dem Bett geworfen. Hrmpf. Merke: Auf neue (weichere) Matratze hoffen, dass der ganze Zirkus damit überflüssig wird und die “stabile Seitenlage” vielleicht auch ohne Hilfsmittel funktioniert…

Ladehemmung

Sunday, March 9th, 2008

Nach einer reiterlich eher unspektakulären Woche (Ausritt mit Jonnypony, Beate und Tough am Freitag Nachmittag, Reitstunde mit “einfachen Sachen zwecks dringend benötigtem Erfolgserlebnis fürs Pony und mich” am Samstag) wollte Beate mal wieder antesten, was Jonnypony sagt, wenn er seit längerem mal wieder einen Pferdehänger sieht. Aus der Nähe. Genauer gesagt von innen.

Also Hänger ans Auto getackert und elegant am Putzplatz vorgefahren. Je näher das Gespann kam, desto größer wurden Jonnyponys Augen. Die werden doch nicht mich meinen?!

Oh, doch. Sie meinten.

Nach einer kurzen Runde durch den Hof nahm Beate mit Jonnypony im Schlepptau Kurs auf die Rampe. Aber nicht mit mir! Pony stemmte am Fuß der Rampe erst mal alle vier Ponypfoten in den Boden und ließ sich von Beate den Hals lang ziehen. Ein bisschen Zappeln nach links, ein bisschen Zappeln nach rechts. Beate ließ nicht locker, drehte sich aber auch nicht zu ihm um. Der Ton blieb trotzdem freundlich: “Komm, Spatzl!”

“Spatzl” machte ein Gesicht als könnten wir ihn mal kreuzweise.

Nach etwa zehn Minuten Tauziehen bewegte sich dann doch eine Ponypfote auf die Rampe. Und noch eine. Großes Lob für Jonnypony, der sich kurz darauf ergab und vollständig in den Hänger krabbelte. Stange zu, Pony festgetackert, Klappe zu.

Nach einer Denkpause wurde das ordnungsgemäße Verlassen des Hängers geprobt: Klappe auf, Pony lostackern, Stange auf. Und erst mal seelenruhig noch ein paar Minuten stehenbleiben (Ha!), bis der Chef das Kommando zum Rückzug gibt. Okay, “seelenruhig” ist wahrscheinlich was anderes. Jonnyponys Warterei fiel eher in die Kategorie “motzig” oder “ich versuche doch mal, mich am Chef vorbeizumogeln - oh Mist, sie hat’s gemerkt…” - ABER er blieb tatsächlich so lange drin stehen, bis das Kommando kam: “Zuuuurrrück!”

Überschwengliches Lob für Jonnypony, kurzer Spaziergang um den Hof, und das ganze Spiel noch mal von vorne. Schon mit wesentlich weniger Gezeter. Grade mal noch ein genervtes Och, nö… Und nochmal das Ganze. Diesmal sogar ohne Diskussion. Und nochmal. Da war’s dann überhaupt kein Problem mehr. Ist schon ein prima Knülch, das Jonnypony!

Silverlight? 2. Beta? 1. Success? Zero.

Sunday, March 9th, 2008

After downloading new versions and betas of what felt like just too many programs and tools, uninstalling the old versions and betas of said tools I started installing all the new goodies.

After installing the new Silverlight plugin, the new SDK and the new trial version of Blend I tried to install the new Silverlight tools for VS 2008. Waht I got was an error message telling me that the insall failed because any old number of things could have gone wrong (listing about 10 or so possible issues). Obviously the installer was not able to tell me exactly what went wrong. Might have been this, might have been that, might have been something completely different… I could practically *see* the message window shrug its nonexistent shoulders.

Awwwright…

So it was up to me to find out which (if any) of those issues applied to my setup and try again (presumably after correcting one, two or all of the possible problems).

Hey, wait a minute - the installer (that supposedly installs a couple of Silverlight tools) fails (rather gracelessly, I might add), if any of these components is already installed?! So I went ahead, uninstalling all the new goodies again: the plugin, the SDK… And oh, wait! The download link for the new Blend version had actually provided me with the installer for Blend 1… So I got rid of that as well, as it is quite useless for Silverlight development.

Next try: The setup seemed ok this time, at least I didn’t get the previous error message. But now the installer wanted to access the VS 2008 install file. Which I have on DVD. Which I left at home that morning because, well, I just *had* installed VS 2008 and wouldn’t need to do so again soon, right? *sigh*

So I’ll try again tomorrow (won’t forget the VS 2008 DVD!) and see what other error messages the installer-from-hell has in store for me. ;-(

Hohe Schule für Dummies

Wednesday, March 5th, 2008

Dieses Wochenende hatten wir (die “Pony-Mädels” und ich) das Vergnügen die Ehre, als Theorieteilnehmer bei einem Kurs “Akademische Reitkunst” mit Bent Branderup in der Oberschwaig dabei zu sein.

Der Samstag Morgen begann mit ein bisschen Theorie über die Biomechanik des Pferdes (Schwerpunkt des Pferdes mit und ohne Reiter, Vorgriff und Schub der Hinterbeine, Versammlung vs. Langsamkeit etc.). Manches hatte sogar ich als Feld-Wald-und-Wiesenreiter schon mal gehört, vieles war mir neu, und so bin ich vor lauter Mitschreiben gar nicht richtig zum Fotografieren gekommen. (Ja, ich weiß, ich bin ein oller Streber. Aber wenn’s halt interessant ist?!) Und schade eigentlich, dass die paar wenigen Bilder allesamt nichts, aber auch gar nichts, geworden sind. :-(

Nach dieser theoretischen Einführung sind wir vom kuschelig warmen Reiterstüberl in die leider überhaupt nicht kuschelig warme Reithalle umgezogen, um den acht “praktischen” Kursteilnehmern beim “Vorturnen” zuzuschauen. Trotz sämtlicher mitgebrachter Decken waren wir ziemlich bald gut durchgefrostet, daran konnte auch das interessante Anschauungsmaterial nichts ändern.

Ich hatte damit gerechnet, bei diesem Kurs hauptsächlich typische Barockpferde besichtigen zu können, doch zu meiner großen Überraschung hätten die mitgebrachten Pferde fast nicht unterschiedlicher sein können. Logischerweise war tatsächlich auch der ein oder andere obligatorische “Spanische Zausel” Iberer dabei, allerdings auch zwei Haflinger, Warmblüter, ein Araber und ein Ex-Galopper, sogar ein Isi-Quarter-Mix war mit dabei.

Der Ausbildungsstand von Reitern und Pferden war sehr unterschiedlich. Besonders positiv überrascht hat uns in dieser Hinsicht einer der Hafis, der wohl schon seit etlichen Jahren klassisch ausgebildet wird und sich unter dem Reiter vom 08/15-Gebirgspferd in ein edles Barock-Ross verwandelte und - mit einem Riesenkragen - durch sämtliche Seitengänge in sämtlichen Gangarten tänzeln konnte. Toll!

Einer der Spanier zeigte außer guten Ansätzen zu Piaffe und Passage leider wenig Schönes - ich habe selten ein derart verspanntes Pferd gesehen. :-( Ganz anders dagegen die Ex-Galopperin: Sie hat zwar noch lange nicht den Ausbildungsstand des Spaniers erreicht, wird aufgrund ihres Exterieurs wahrscheinlich auch nie ein ähnliches Bild an Versammlung und Aufrichtung abgeben, aber sie hatte offensichtlich Spaß an der Arbeit und hat prima mitgemacht. Einfach schön anzuschauen (auch wenn ich persönlich nicht so ein Blüter-Fan bin)!

Am interessantessten fand ich jedoch Martina und ihren Galan - sehr harmonisch (von einem gelegentlichen kleinen Buckler mal abgesehen), auf dem Weg zur Pirouette und schön durchgesprungenen fliegenden Wechseln. Beeindruckend! (Soweit werde ich niemals kommen, und wenn ich noch 50 Jahre lerne und übe… *seufz* Also doch Kampfschnecken züchten…)

Für den zweiten Hafi und auch den Isi-Quarter-Mix hat sich der Kurs jedoch wahrscheinlich nicht unbedingt gelohnt. Den beiden Pferden fehlte noch etliches an Grundlagen; mal ehrlich - da hätte ich auch mit Jonnypony anrücken können. Und die Basics hätte ein weniger prominenter (und wahrscheinlich auch weniger teurer) Lehrer wahrscheinlich genauso gut vermitteln können. Schon ein bisschen schade für die beiden…

Insgesamt zwei interessante Tage, allerdings mit einem - für meinen Geschmack leider etwas - unschönen Abschluss. Denn im Wort zum Sonntag erwähnte der große Meister, dass er niemals Schüler auf seinen eigenen Pferden unterrichten würde, da er “seine Pferde nicht leiden sehen kann”.

Ahem.

Ja, ich weiß, Ironie ist in einer Fremdsprache immer sehr schwierig. Aber dieser Spruch hat bei mir trotzdem einen leicht üblen Nachgeschmack hinterlassen. Werden wir zum nächsten Kurs im November wieder hingehen? Fraglich. Vielleicht lieber mal zu Desmond O’Brien oder Matthias Einzinger, wenn’s denn klassisch sein soll…

“Ganz anner Technik” - Probefahrt mit der 3M em500gps

Wednesday, March 5th, 2008

Auf Empfehlung des Wunderheilers hin bin ich seit Montag stolzer Besitzer einer Ergomaus, genauer gesagt einer em500gps der Firma 3M. Nach ein paar anfänglichen Schwierigkeiten mit der Steuerung flitze ich mit dem “teuren Joystick” inzwischen schon recht gut über die Monitore.

Die Funktionalität für linke und rechte Maustaste sind in einem einzigen Wippschalter untergebracht, der mit dem Daumen bedient wird. Zusätzlich gibt es einen weiteren Knopf im “Griff” der Maus, mit dessen Hilfe beispielsweise in Browserfenstern oder auch Dokumenten gescrollt werden kann. In manchen Fenstern (hallo Thunderbird!) funktioniert diese Art zu scrollen leider nicht, da vermisse ich das übliche Mausrädchen schon etwas. Aber das ist wahrscheinlich alles eine Frage der Gewöhnung… [Nachtrag: diese Extra-Taste funktioniert wohl nur unter Windows. Sagt die “Packungsbeilage”.]

Die Mausschubserei ist mit dieser Ergomaus auf jeden Fall nicht so belastend für mein Handgelenk wie mit der normalen Maus, allerdings habe ich den Eindruck, als wäre mein Ellenbogen (der berüchtigte Mausarm) im Moment etwas empfindlicher als sonst. Ich hoffe mal, das gibt sich noch! Laut Herstellerangaben kann es mehrere Wochen dauern, bis man sich an die neue Maus gewöhnt hat. Wobei ich bereits am ersten Abend über das Stadium “1. Woche - Die Maus ist Ihnen noch ganz fremd” hinausgekommen bin und mich eher schon in der Rubrik “2. Woche - Die Maus beginnt ihnen zu gefallen” wiederfinde.

Gut finde ich, dass es die Maus in zwei verschiedenen Größen gibt. Die kleine Variante (em500gps) passt für meine Pfote hervorragend, mit der größeren Variante (em500gpl) hätte wahrscheinlich Probleme, die Knöppe ohne Anstrengung zu bedienen. Ich weiß allerdings nicht, ob es die Ergomäuse auch in einer Linkshänder-Variante gibt…?

Ganz günstig ist der “Spaß” leider nicht: für die optische Ergomaus, die sich über USB oder PS2 anschließen lässt, löhnt man derzeit ca. zwischen 75 und 80 Euronen. Wenn ich mir aber überlege, dass ich durch die neue Maus hoffentlich einiges an Schmerzen und Überbelastung vermeiden kann, dann sind 80 Euro auf einmal gar nicht mehr so viel. :-)