Archive for January, 2008

Ein Agathe-Bauer-Song…

Thursday, January 31st, 2008

… ist nichts anderes als ein - meistens recht ulkiger - Verhörer bei Liedertexten, dem ein oder anderen vielleicht eher als “Mondegreen” bekannt. So wünschte sich beispielsweise eine Dame im Radio eben das besagte “Agathe-Bauer-Lied” (ein Lied von Snap, mit der Textzeile: “I got the power!”).

Die Verhörer sind größtenteils witzig, oft skurril - und manchmal möchte man lieber nicht wissen, wie der ein oder andere zustande kam.

Aber schön, dass es genügend Menschen gibt, die diese Merkwürdigkeiten mit Begeisterung sammeln: sei es der Berliner Radiosender 104.6 RTL, Axel Hacke in seinem Buch “Der weiße Neger Wumbaba“, von dem es inzwischen auch schon mindestens eine Fortsetzung gibt, oder auch Websites wie kissthisguy.com (benannt nach einem bekannten Hendrix-Mondegreen) oder die Rubrik “Misheard Lyrics” bei amiright.com.

Auch schön, dass die Verhörer schon bei Klassikern aus den Vierzigern vorkommen, aber auch vor den aktuellen Pop- und Rock-Größen nicht haltmachen: Da singt Glenn Miller auf einmal von Katzen, die neue Schuhe zerbeißen oder Metallica sogar ganz spießig von Apfelkuchen und Golf, Steppenwolf gibt dagegen Tipps zum Kauf von Handfeuerwaffen und Madonna erfindet neue Verkehrsschilder. Die Backstreet Boys sind auf dem Feng Shui-Trip und Sting, ja Sting… *hüstel*

Noch mehr solche Perlen da draußen? Was sind eure Favoriten?

Munich Whisky & Bar Festival 2008

Wednesday, January 30th, 2008

Im Gegensatz zum vergangenen Jahr läuft das Münchener Whisky Festival 2008 nicht mehr unter dem Label “InterWhisky”, es findet (nach dem letztjährigen Ausrutscher ins Arabella Sheraton) außerdem wieder - wie bereits 2005 und 2006 - auf der Praterinsel statt.

Vom 28. - 30. März werden wieder einmal namhafte Aussteller das Wasser des Lebens in den verschiedensten Ausprägungen präsentieren. Neben etlichen großen Destillerien sind auch wieder viele unabhängige Abfüller vertreten, wie beispielsweise die Herrschaften von Douglas Laing oder auch James MacArthur, deren Stände auch immer einen Besuch wert sind (mmmmh, ich erinnere an den Glen Keith 33 yo… toll!). :-) Natürlich darf aber auch der Lokalmatador SLYRS (Malt aus Oberbayern) nicht fehlen!

Wem die Zeit bis zum Festival etwas zu lang wird, kann sich bereits ab Anfang März auf die angekündigten “Whisky Specials” der teilnehmenden Bars freuen.

In diesem Sinne: Sláinte! :-)

“Buschreiterei” - ein wenig zu wörtlich genommen

Tuesday, January 29th, 2008

Verständlich, dass Jonnypony bei Temperaturen von knapp 10 Grad und strahlendem Sonnenschein Frühlingsgefühle bekommt. Auch verständlich, dass er sich freut, wenn wir das schöne Wetter ausnutzen und lieber ins Gelände hoppeln als in der Halle zu üben.

Wenn sich diese Begeisterung aber darin äußert, dass Pony meint, in voller Geschwindigkeit in einen zugewachsenen Waldweg einbiegen zu müssen, dann hat sich die Verständnisvöllerei meinerseits ziemlich schnell erledigt. Vor allem angesichts (ja, auch das bitte wörtlich nehmen) der tiefhängende Äste, unter denen Pony zwar noch durchpasste, ich aber nicht mehr so ganz… *grummel*

Als Strafarbeit gab’s dafür Knoten in die Ponypfoten (Schenkelweichen und Schulterherein) - ordentlich aufgewärmt waren wir ja schon…

Stereotypes

Monday, January 28th, 2008

After posting a somewhat sci-fi oriented movie quiz on pafnet (an online community consisting mainly of folks living in and around here), one of the forum members asked if it was actually me on my profile picture. He had rather expected an overweight male teenager instead of, well, me. :-)

Kleiderordnung

Tuesday, January 22nd, 2008

Wenn ich gewusst hätte, auf was ich mich da einlasse… *seufz* Für den Ponyführerschein darf ich nämlich nicht in beliebiger Reit-Klamotte antreten, nein, auch für die Kleiderordnung gibt es Vorschriften. (Wen wundert’s - hierzulande ist ja ohnehin so ziemlich alles mögliche und unmögliche reglementiert. Ich sag nur “Bundes-Leiterrecht”.) Für mich als Freizeit-Kuhschubse stellt sich also die große Frage: In welcher Gewandung kann/soll/darf ich zur Prüfung erscheinen?

Sehr schade finde ich, dass ich meine heißgeliebte zweifarbige Jodhpur-Hose nicht anziehen darf, es sollte eine einfarbige Jeans sein. Da Jonnyponys Satteldecke rot-weiß-schwarz ist, wird es für die Prüfung wahrscheinlich die schwarze Stretch-Jeans von Continental werden. Die hab ich nämlich bereits in blau und finde sie recht bequem. Den Klebeeffekt vom Vollbesatz werde ich allerdings bei Ponys “Gangwerk” schmerzlich vermissen. Damit ich bei der Prüfung ohne “Kleber” dann nicht im Sattel rumrutsche hilft nur üben: also werde ich bis dahin auch hauptsächlich in Jeans zum Ponyreiten antreten.

Die Suche nach einem passenden Oberteil wird wahrscheinlich etwas schwieriger. Da ich keine weiteren Turnierambitionen habe, braucht es nichts besonders ausgefallenes (oder auffallendes :-) ) zu sein. Es scheint allerdings recht schwierig zu sein, ein “normales” bis leicht western-mäßig angehauchtes Hemd zu bekommen, das ohne den ganzen Glitzer-Chi-Chi der handelsüblichen Turniergardeorbe auskommt. Samt, Glitzerbordüren und Tonnen von Straß-Steinchen sind nicht so mein Ding; ich hätte gerne einfach nur ein etwas schickeres Hemd, das am besten noch farblich perfekt zur dunkelrot-schwarz-weißen Satteldecke passt. Naja, die Suche läuft… *seufz*

Aber immerhin darf ich einen Helm in der Prüfung tragen, es muss kein Hut sein. Finde ich gut, besonders weil ich für den Reitpass ja auch ins Gelände muss. Handschuhe sind wahrscheinlich auch nicht verkehrt, wenn ich vier Teilprüfungen an einem Tag reiten muss. Da die alten nun leider doch ziemlich mottenzerfressen aussehen, werde ich mir wohl doch den Luxus leisten und ein Paar neue kaufen.

Look! It’s a sailboat!

Tuesday, January 22nd, 2008

Mallrats gesehen? Man erinnere sich an den Running Gag mit William (gespielt von Ethan Suplee), der den ganzen Film über versucht, in einem 3D-Bild ein Segelboot zu erkennen, das außer ihm jeder auf Anhieb zu sehen scheint…

Heute früh stand am Isartor ein Mensch, der William/Ethan zum Verwechseln ähnlich sah: Gleiches Format, gleiche Mütze, gleiches Gestrüpp im Gesicht, der gleiche starre Blick geradeaus (wenn auch nicht auf ein 3D-Bild). Ich war sooo nah dran, mich daneben zu stellen, mit dem Finger auf das imaginäre Bild zu zeigen und “Look! It’s a sailboat!” zu rufen…

Übergangsweise

Monday, January 21st, 2008

Jetzt wird’s so langsam ernst: Die Theorie wird brav im Zug gebüffelt (okay, ich gebe zu, bisher habe ich die beiden Bücher eher gemütlich durchgelesen als konzentriert gelernt, aber ich hab ja noch ein bissi Zeit), und in den Reitstunden werden die möglichen Prüfungsaufgaben geübt.

Und freitags kann ich mich in Eigenregie um die ganzen kleinen Baustellen kümmern, an denen es bei Jonnypony und mir noch hapert. Wie zum Beispiel weiche Übergänge. Oder punktegenaue Übergänge. Oder Übergänge, bei denen der Ponykopf nicht in die Höhe schießt. Ganz zu schweigen von weichen, punktgenauen Übergängen mit brav gesenktem Ponykopf… *seufz*

Die Übergänge haben mich letzten Freitag so sehr beschäftigt, dass ich die Zügelbrücke, die eigentlich auch ganz dringend auf dem Übungsplan steht, erst mal habe sausenlassen. Ich kann mich ja schließlich (noch) nicht um alles gleichzeitig kümmern… ;-(

Dafür standen am Samstag die Horsemanship-Pattern auf dem Plan, von denen wir immerhin 50% (ok: zwei von vieren) tatsächlich mal durchreiten konnten. Wenn auch unter erschwerten Bedingungen, da eine von den Volti-RBs irgendwie keinen besonders guten Tag hatte und mir mindestens gefühlte zweihundert mal direkt vor den Bug geritten ist. ARGH.

Meine RL hat’s gelassen genommen und mich getröstet, dass ich in der Prüfung alleine in der Bahn bin… Tolle Wurst!

Das erste Pattern - das einzige ohne HH-Wendung - ging eigentlich schon ganz gut, das zweite hab ich dafür ziemlich versemmelt. Wie war das noch mal mit den punktgenauen Übergängen…? *grmpf* Es hat auch nicht geholfen, dass Jonnypony in der letzten Zeit verstärkt Galoppwechsel geübt hat, und demenstprechend bei X nicht mehr in den Trab parieren will, sondern lieber umspringt (”Kuck mal, ich weiß was! Ich weiß was!”). Gut gemeint vom Pony, aber… Nuja. Wir üben das noch.

It’s alive! Well, sort of. I think.

Monday, January 21st, 2008

The mothership (hopefully) proudly presents: Shockwaves, a blog about the (hopefully) upcoming release of Adobe Director. There’s not that much there to see yet (look who’s talking…), but that will - again: hopefully - change in the near future.

Although I haven’t had a Director project in years, I’m still getting this warm and fuzzy feeling, knowing that Director, one of my favourite authoring tools, isn’t quite as dead as many people thought (me included) .

So… Thanks for the heads up, Adobe! And: “Go Shockwave!” ;-)

To Say Nothing of the Dog

Friday, January 18th, 2008

… or How we found the Bishop’s Bird Stump at last by Connie Willis is a funny, witty Victorian comedy of errors, mystery and time-travel romance, all rolled into one. The quest for the “Bishop’s Bird Stump” takes the reader along with professional time traveler Ned Henry on a veritable roller-coaster ride through the space-time continuum from WWII Coventry to mid-21st century Oxford to picturesque 1888. And back. And forth. And so on.

Along the way, Ned and his fellow time travelers have to deal with boats, cats, séances, train schedules, penwipers, exotic goldfish and eccentric Oxford dons. To say nothing of the dog.

Although at times a bit too convoluted for my taste, this tribute to Jerome K. Jerome’s “Three Men in a Boat”, P.G. Wodehouse, Dorothy L. Sayers and many others is still a delightful read.

Ponyführerschein - Literaturliste

Friday, January 18th, 2008

Zusammen mit meiner Anmeldebestätigung für den Kurs kam auch eine ganz schön lange Liste mit empfohlener Literatur aus dem FN-Verlag bzw. von der EWU. Gottseidank kann ich die Hälfte davon ignorieren, weil eher für die Trainer C-Leute interessant. Für uns WRA-Aspiranten bleiben dann noch übrig:

Als zusätzliche sinnvolle Fachliteratur wird empfohlen:

Mal das Bücherregal durchforsten und sehen, was vielleicht schon zufällig vorhanden ist… Nichts. Nada. Schade eigentlich.
Dafür kann ich mit den folgenden Werken aufwarten:

  • Petra Hölzel: Basis-Pass Pferdekunde: Macht einen guten Eindruck, und durch den “Wissens-Check” in Frage-und-Antwort-Form auch ganz gut zum Lernen. Allerdings nicht besonders aktuell, sondern die Ausgabe von 2000. Naja, ich hoffe mal, dass sich die Pferdekunde in den letzten Jahren nicht dramatisch geändert hat…
  • Der deutsche Reitpass: Auch aus dem FN-Verlag, sogar ausnahmsweise die aktuelle Ausgabe. Frisch aus der Plastikhülle geschält, riecht auch noch druckfrisch… Auch hier sind am Ende jedes Kapitels mögliche Fragen zum Thema aufgelistet. Schaunmermal.
  • Fragenkatalog Westernreiten: Angeblich sind hier sämtliche 455 Fragen und Antworten drin, die mir in der theoretischen Prüfung über den Weg laufen können. Das wird noch lustig. Von der “offiziellen” Western-Theorie hab ich doch so gar keinen Plan… *seufz*

Ob das wohl ausreicht?!  Hm, “Band 4″ wäre zusätzlich vielleicht nicht verkehrt… Bei den Folienmappen (sofern vorhanden) bin ich mir da nicht sicher, ob die einen Mehrwert bringen. Das lass ich erst mal bleiben.