Das Badehosen-Experiment
Tuesday, November 17th, 2009Die letzten Wochen hatten JP und ich mal wieder ziemlichen Frust miteinander. Die scheinbar einfachsten Dinge wollten ums Verrecken nicht mehr klappen, und ich bin mir relativ sicher, dass nicht nur ich mich gefragt habe, wozu wir uns das ganze Theater überhaupt antun.
Da es aber bekanntlich immer an der Badehose liegt, wenn der Bauer nicht schwimmen kann, könnte es doch eigentlich auch an der (falschen) Reithose liegen, wenn’s mit der Reiterei nicht klappt…?
Und da ich sowieso schon seit einiger Zeit neugierig war, ob die so genannten “Ultimate Riding Jeans” von Wrangler etwas taugen, habe ich mir ein Exemplar bestellt. Ca. drei Wochen und einen Besuch beim Zollamt in Ingolstadt später konnte ich meine neue Errungenschaft dann endlich ausprobieren.
Die Damen der AQHA haben die Jeans angeblich auch schon getestet und für gut befunden. Da wird sie doch auch meinen bescheidenen Freizeitreiter-Ansprüchen genügen?
Bequem ist die “Q-Baby” mit dem hohen Stretchanteil auf jeden Fall, das muss ich ihr lassen. Sie fällt ein bisschen länger aus als meine anderen L34-Wranglers, was ich aber nicht verkehrt finde - so ist sie auch noch lang genug, wenn ich auf dem Pony sitze (auch nachdem ich sie durch den Wäschetrockner gejagt habe
). Die Innennähte sind gewohnt flach und stören also auch nicht mehr oder weniger als die bei den anderen Wranglers, und das eingearbeitete Gummiband im Bund soll wohl verhindern, dass man unterwegs sein Hemd verliert, wenn man wie wild reitet. Hat offensichtlich funktioniert, denn das Hemd war nach der Reitstunde noch da.
Einen klitzekleinen Schönheitsfehler hat die Q-Baby allerdings: meine Reiterei hat sich dadurch leider nicht verbessert. Da bleibt wohl nur die traditionelle Methode: üben, üben, und nochmals üben. Blut, Schweiß und Tränen. Und so. Schade eigentlich…






